Festival Janáèek a Luhaèovice
Leoš Janáèek
Das 29. Festival Janáèek und Luhaèovice feiern wir vom 13. bis 18. Juli 2020

PROGRAMM des 22. Jahrgangs



Montag 15.7.2013

16.30 FEIERLICHE ERÖFFNUNG DES FESTIVALS
unter Teilnahme bedeutender Gäste.
Es spielt das Fanfarenblasorchester Brno. Dirigent: Aleš Podaøil.
Büste Leoš Janáèeks am Kurtheater
19.30 ERÖFFNUNGSKONZERT
Jan Mráèek – Violine

Jan Mráèek (* 1991) gehört zu den größten und vielversprechendsten Violinetalenten. Er stammt aus einer Musikerfamilie und begann mit fünf Jahren, Geige zu spielen. Seine ersten Schritte führte die hervorragende Pädagogin Magdalena Micková an der Musikschule der Hauptstadt Prag. Zurzeit studiert Jan Mráèek Violine am Prager Konservatorium bei Prof. Jiøí Fišer. Bereits seit seiner Kindheit zeigte er sich auf bedeutenden Konzertpodien, z.B. stellte er sich mit kaum fünfzehn Jahren im Dvoøák-Saal des Rudolphinums mit dem 1. Satz aus dem Violinenkonzert d-Moll von Jean Sibelius vor. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen bei Wettbewerben gehören die ersten Preise vom Internationalen J.-Kocian-Violinenwettbewerb in Ústí nad Orlicí in den Jahren 2005 und 2006, der absolute Sieg in der Nationalrunde des Concertino Praga 2006, die höchste Auszeichnung der Sommermusikkurse von Václav Hudeèek in Luhaèovice (2005, 2006) sowie der erste Preis beim Beethovens Hradec 2009. Zur Sommerakademie in Luhaèovice kehrte er im August 2012 als sehr erfolgreicher Assistent von V. Hudeèek zurück.

Der größte Erfolg Jan Mráèeks ist der II. Preis in der starken Konkurrenz von fünfzig Teilnehmern beim internationalen Wettbewerb Prager Frühling im Mai 2010. Er wurde so zum jüngsten Laureat in der Geschichte dieses bedeutenden Festivals. Jan Mráèek konzertiert in Tschechien und im Ausland, sein Partner am Klavier ist LukᚠKlánský. Mit ihm stellte er sich auch beim Solovortrag des internationalen Festivals Prager Frühling 2011 vor.



Bohuslav Martinù Philharmonie Zlín, Dirigent TomᚠBrauner

TomᚠBrauner - zählt heute zu den vielgesuchten Dirigenten seiner Generation. Er studierte Oboe und Dirigieren am Prager Konservatorium sowie das Fach Dirigieren an der Musikakademie der Musischen Künste.

Im Jahr 2010 wurde er Preisträger des Internationalen Dirigentenwettbewerbs Dimitri Mitropoulos in Athen und nahm eine Stelle als gastierender Hauptdirigent der Pilsner Philharmonie an. Diese Funktion füllt er seit 2006 auch im Tschechischen Nationalen Symphonieorchester aus. TomᚠBrauner arbeitet regelmäßig mit renommierten Orchestern zusammen, wie etwa dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks, der Prager Kammerphilharmonie, dem Staatlichen Rundfunkorchester Moskau, dem Orchestra of colours Athen, der Philharmonie Bohuslav Martinù in Zlín, der Mährischen Philharmonie Olmütz und vielen weiteren.

Im April 2008 beteiligte er sich an der Einstudierung von Janáèeks Oper Jenùfa in Mexico City im Palacio del Bella Artes. Als Operndirigent war er an der Oper des Tyl-Theaters in Pilsen und an der Staatsoper Prag tätig und ferner arbeitet er regelmäßig mit dem Mährisch-schlesischen Nationaltheater in Ostrava zusammen, wo er z.B. an der Einstudierung von Verdis Othello und Nabucco, Massenets Don Quichotte, Gounods Oper Romeo und Julia u.a. beteiligt war.

Die Saison 2013/14 umfasst sein Debüt mit dem Symphonieorchester der Hauptstadt Prag FOK und der Philharmonie Südwestfalen, die Aufnahme der Tondichtung Manfred von P. I. Tschaikowski mit dem Symphonieorchester des Tschechischen Rundfunks, die Aufführung von Brahms Ein Deutsches Requiem mit der Janáèek-Philharmonie Ostrava oder Konzerte mit der Prager Kammerphilharmonie.

An der Pilsner Oper studiert TomᚠBrauner Gounods Faust ein.


INTRODUCTION UND RONDO CAPRICIOSSO OP. 28 / C. Saint - Saëns
LACHISCHE TÄNZE / L. Janáèek,
SLAWISCHE TÄNZE / A. Dvoøák

Stadtkulturhaus Elektra

Dienstag 16.7.2013

19.30 BABORAK ENSEMBLE UND KAREL KOŠÁREK
Konzert des phänomenalen Hornisten Radek Baborák und seiner Kollegen.

Das Baborak Ensemble entstand 2001. Künstlerischer Leiter ist der Hornist und Dirigent Radek Baborák. Die Mitglieder sind Solisten der jungen Generation - Kammerspieler aus führenden tschechischen Ensembles und Orchestern. Das Ensembles ist eine Verbindung von Musikern aus Böhmen und aus Orchestern, in denen Baborák tätig war (Tschechische und Münchener Philharmonie, Berliner Philharmoniker), von weiteren Freunden und anderen Musikern - aus Streichquartetts (Wihan-Quartett, Epoque usw.), Klangkörpern wie Èeské Noneto, Berliner philharmonische Solisten und verschiedenen weiteren Interpreten, zumeist Preisträgern internationaler Wettbewerbe. Das Repertoire des Ensembles umfasst komplette Programme und Projekte aus Barock und Klassizismus, ein wenig Romantik und viele Kompositionen des 20. Jahrhunderts, einschließlich solcher, die direkt für den Klangkörper geschrieben und gewidmet oder bearbeitet wurden. Das Baborak Ensemble trat auf den Festivals Mitte Europa, Concentus Moraviae a Prager Frühling auf. Es absolvierte Tourneen in Deutschland, Japan und in Tschechien.

Karel Mošárek - Klavier - absolvierte das Konservatorium Kromìøíž und die Akademie der Musischen Künste in Prag. Seine Studien schloss er in den USA (SMU Dallas) ab, wo er das Diplom Artist Certificate und den Titel Master in Music erwarb. K. Košárek erlangte Preise auf zahlreichen internationalen Wettbewerben und ist Laureat des Walter Naumburg Competition in New York (1997).

Recitals in den vergangenen Saisons in New York, Dallas, Palm Beach, Calgary, Tel Aviv, Sankt Petersburg und Bangkok, ebenso wie Konzertauftritte in Europa und Japan dokumentieren seine internationalen künstlerischen Aktivitäten. Ebenso trat er auf internationalen Musikfestivals auf und arbeitete mit führenden Orchestern zusammen, zu denen Tschechische Philharmonie, Prager Kammerphilharmonie, Symphonieorchester FOK der Hauptstadt Prag, Nagoya Philharmonic Orchestra, St. Petersburg Chamber Orchestra und das Sinfonietta Cracovia gehören.

Er arbeitet für bedeutende Aufnahmestudios, u.a. Supraphon, Hyperion, Etcetera und Naxos. Seine erste Soloaufnahme enthielt Kompositionen von B. Smetana, B. Martinù, S. Barber und G. Gershwin. Im Jahr 2005 nahm er gemeinsam mit dem anerkannten tschechischen Bariton R. Janál die CD Zigeunermelodien (Cigánské melodie) auf - ein Liederrecital für Supraphon. In Zusammenarbeit mit dem Violinisten B. Matoušek und der von Christopher Hogwood geleiteten Tschechischen Philharmonie nahm er eine CD mit konzertanten Kompositionen von B. Martinù auf. Seine neuesten Aufnahmen sind ein Solorecital aus Klavierstücken von B. Martinù für Supraphon und Konzerte für Klavier und Orchester von F. X. Dušek mit dem Prager Kammerorchester.

Im Jahr 2009 hatte er ein Recital im Zyklus Weltklavierschaffen, er begleitete M. Kožená in den USA (New York, Washington, Atlanta, San Francisco). Im Mai 2010 führte er mit dem Škampovo kvarteto auf dem Prager Frühling Schostakowitschs Klavierquintett g-Moll und trat auf dem Festival Janáèkùv máj in Ostrava auf. Im Januar 2011 spielte er das 3. Klavierkonzert d-Moll von S. Rachmaninow mit dem Symphonieorchester FOK unter Leitung von Zdenìk Mácal. In der Saison 2011/12 stellte er sich u.a. als Solist vor auf Abonnementskonzerten der Tschechischen Philharmonie (Klavierkonzert von B. Britten), der Mährischen Philharmonie Olomouc (Gershwin, Bernstein), des Orchesters der Litauischen Nationaloper. Mit der Prager Kammerphilharmonie trat er auf dem Festival Janáèkùv máj (J. Francaix) auf und mit der Brünner Philharmonie auf dem Festival Špilberk (Gershwin). Im September 2012 führte er auf dem Festival Musica Holešov mit der Prager Kammerphilharmonie die Premiere des Klavierkonzerts "Falling Leaves" von Aleš Bøezina auf.

Kurtheater

Mittwoch 17.7.2013

19.30 GEIGENREZITAL SOPHIA JAFFÉ

Sophia Jaffé ist bekannt für ihre glasklare Technik, das aus dem Inneren kommende Spiel und die tiefe emotionale Aussage. Sie wurde 1980 in Deutschland geboren und widmet sich seit ihrem fünften Lebensjahr dem Geigenspiel. Erstmals trat sie mit sieben Jahren an der Öffentlichkeit auf im Saal der Berliner Philharmoniker in der Klavierbegleitung von Gerd Albrecht. 1994 erhielt sie den ersten Preis im gesamtdeutschen Wettbewerb "Jugend musiziert". In den Jahren 1995-1998 vervollkommnete sie sich bei Prof. Herman Krebbers in Amsterdam. Ab 1998 besuchte sie die Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler, wo sie weitere Erfahrungen bei Prof. Stephan Picard erwarb. Im Jahr 2006 schloss sie ihre Studien mit einem Beethovenkonzert ab.

Sophia Jaffé erlangte zahlreiche bedeutende Auszeichnungen, z.B. im Gerhard-Taschner-Wettbewerb an der Hochschule der Künste Berlin (2003), beim Internationalen

Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg (2003), dem Internationalen Concours de Geneve (2004), dem Deutschen Musikwettbewerb Berlin (2005) oder beim Königin Elisabeth Wettbewerb Brüssel (2005).

S. Jaffé hat bereits eine Reihe von erfolgreichen Konzerten mit bedeutenden Klangkörpern nicht nur in der Heimat, sondern auch in Tschechien und im sonstigen Ausland absolviert - z.B. mit: Rundfunk-Symphonie-Orchester Berlin, Konzerthaus Orchester Berlin, Philharmonien Baden-Baden, Lüttich und Armenien, Münchner Kammerorchester, Beethoven Orchester Bonn, SWR Kaiserslautern, Rundfunkorchester des Bayrischen Rundfunks, Orchester des Staatstheaters Darmstadt, Orchestere de la Suisse Romande, Akademisches Philharmonieorchester Sankt Petersburg, Symphonieorchester Johannesburg, Nationales Symphonieorchester Belgien, Tschechisches Symphonieorchester, Janáèek Philharmonie Ostrava oder Kammerphilharmonie Pardubice. Ferner trat sie auf internationalen europäischen Festivals auf: Bachfest Leipzig, Rheingau Musikfestival, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Internationales Musikfestival Brno, Prager Frühling, Mitteleuropäisches Musikfestival, und sie spielte auch in den Vereinigten Staaten sowie in Chile.

Klavierbegleitung: Bjorn Lehmann

Kurtheater

Donnerstag 18.7.2013

19.30 JIØÍ STIVÍN & BELADONA QUARTET

Jiøí Stivín beschäftigt sich seit 1975 mit der Interpretation vorklassischer Musik auf der Blockflöte. Er studierte zunächst Kamera an der Prager Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste, nach dem Absolutorium widmete er sich jedoch ausschließlich der Musik. Er studierte an der Royal Academy of Music London sowie Komposition an der Akademie der Musischen Künste in Prag. Jiøí Stivín beherrscht alle Quer- und Blockflötenarten. Außer der vorklassischen Musik widmet er sich intensiv dem Jazz, der Komposition und improvisierter New Wave Musik, wobei er neben Saxofonen, Klarinette und Querflöte auch die Blockflöte und verschiedene Pfeifen aus der Volksmusik einsetzt. Als Solist arbeitet er mit rennomierten Klangkörpern zusammen (Virtuosi di Praga, Prager Symfoniker, Slowakisches Kammerorchester, Prager Madrigalisten, Due Boemi, Kammerorchester Suk, Talich-Quartett u.a.), er leitete die eigenen Ensembles Collegium Quodlibet sowie Jiøí Stivín

and Co Jazz Quartet. Bereits über zehn Jahre beinhaltet jede Konzertsaison des Prager Symphonieorchesters einen Konzertzyklus unter dem Namen "Flöten aller Art".

Beladona Quartet - eine Formation von vier Interpretinnen, die außer Klassik ein Arrangement bekannter Musikwerke präsentieren. Alle Spielerinnen absolvierten die Janáèek Akademie der musischen Künste Brno, die Ensembleleiterin und Violoncellistin Pavla Jahodová studierte auch die Hochschule für Musik Weimar. Das Quartett tritt bei Konzerten der Philharmonie Brno, des Nationaltheaters Brno und des dortigen Städtischen Theaters auf. Außer dem Spiel in Orchestern widmen sich die Quartettmitglieder einer reichen Kammertätigkeit im klassischen und populären Bereich.


Kurtheater

Freitag 19.7.2013

19.30 MIROSLAV DVORSKÝ REZITAL
Klavierbegleitung - Prof. Daniel Buranovský

Gesang studierte er am Konservatorium und an der Akademie der Musischen Künste Bratislava unter Leitung von Ida Èernecká und danach bei Luciano Silvestri im Teatro alla Scala in Mailand. Er wurde Sieger mehrerer Gesangswettbewerbe und erhielt ein ständiges Engagement an der Oper des Slowakischen Nationaltheaters Bratislava. Seine ersten Auslandsgastspiele führten ihn in die Opernhäuser von München, Stuttgart, Leipzig, Hannover, Düsseldorf und Zürich. Er trat in der Pariser Oper in Dvoøáks Rusalka auf. Ferner sang er Dvoøáks Stabat Mater mit den Bamberger Symphonikern, Verdis La Traviata in der Wiener Staatsoper und in Puccinis Madame Butterfly trat er in der Dresdner Staatsoper auf. Zu seinen weiteren Erfolgen der letzten Jahre gehören Cavaradossi (Puccini: Tosca) in der San Francisco Opera unter dem Taktstock von Donald Runnicles, Manrico (Verdi: Der Troubadour) mit Carlo Rizzi im Teatro Comunale in Bologna, ferner sang er in der Berliner Staatsoper (Puccini: La Bohéme), der Wiener Staatsoper (Verdi: Nabucco, Simon Boccanegra), im Teatro Carlo Felice in Genua (Tosca), im Nationaltheater Tokio (Verdi: Macbeth), beim Maggio Musicale Fiorentino (Bohéma, Macbeth, Simon Boccanegra) und vieles anderes.

In der Saison 2006/2007 trat er in London (Madame Butterfly) auf, als Laca (Janáèek: Jenùfa) debutierte er in Hamburg und im Teatro alla Scala in Mailand, und als Prinz in Rusalka stellte er sich im Teatro Regio in Turin vor. Im Herbst 2007 trat er in Madame Butterfly im Teatro Municipal in Santiago de Chile auf und studierte den Don José in einer Neuinszenierung von Bizets Carmen im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia ein (Dirigent Lorin Maazel). Im Rahmen des Puccinijahres 2008 trat er in der Rolle des Luigi in Puccinis Il tabarro in der Mailänder Scala auf (Dirigent Riccardo Chailly). Miroslav Dvorský ist auch häufiger Gast auf Konzertpodien und in Aufnahmestudios (Supraphon, Opus, Naxos, Discover), er dreht für Fernsehen und Rundfunk.

Kurtheater



PROGRAMMÄNDERUNGEN VORBEHALTEN
Lazne Luhacovice, a.s., Lazenske namesti 436, 763 26 Luhacovice, Tel.: +420 724 585 773, E-Mail: hrbacova@lazneluhacovice.cz